Boxing Day - ein Tag für die ganze Familie

Samstag, 26. Dezember 2009

Während in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien die Fußballer die Feiertage wohl behütet im Kreis der Familie feiern, sieht das Brauchtum in England für seine Stars etwas anderes vor – egal ob Premier League oder Conference (5. Liga)!

In der Woche zwischen Weihnachten und Sylvester müssen die Fußballer
noch mehrere Spiele austragen. Der erste Spieltag findet traditionell am Boxing Day, so heißt der 2. Weihnachtstag in England, statt und ein weiterer am 28. Dezember. Je nachdem auf welchen Wochentag Weihnachten fällt wird auch noch ein dritter Spieltag am 30. und 31. Dezember eingeschoben. Dieses Jahr sind es „nur“ zwei Spiele. Lediglich in am ersten Wochenende des neuen Jahres gibt es eine kurze Pause.

Wenn Spieler die erste Saison in England spielen kommt es daher oft zu Verwirrungen. So musste Jürgen Klinsmann 1994, in seiner ersten Saison für die Tottenham Hotspurs, verwundert feststellen, dass er seinen Eltern im Vorweihnachtsstress nicht in der Familiebäckerei helfen kann, da er weiter in London bleiben musste!


In England gehört ein Besuch bei einem Fußballspiel (oder auch beim Pferderennen) zur Weihnachtstradition, so dass die Stadien oft bis auf den letzten Platz gefüllt sind.

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Adventskalender: 24. Dezember

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Nachdem Butt seinen dritten Elfmeter in der Champions League verwandelt hatte schrieb einen Tag später auch der Torhüter Sinan Bolat von Standard Lüttich Champions League Geschichte, als er nach einem Freistoß von Benjamin Nicaise den 1:1 ausgleich köpfte und somit der erste Torhüter ist, der in der Champions League ein Tor aus dem Spiel heraus erzielt hat.

Der erste Torhüter, der ein Tor in einem Erstligaspiel erzielen konnte war

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Adventskalender: 23. Dezember

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Wer kennt sie nicht, die Vereinsmaskottchen. Ein Löwe bei 1860 München, ein Zebra in Duisburg oder ein Dino in Hamburg. Besonders bei den jüngern Fans erfreuen sie sich großer Beliebtheit. In der englischen Premier League haben sie einen noch größeren Stellenwert und die Maskottchen reisen teilweise auch mit zu den Auswärtsspielen.

Das berüchtigste dieser Exemplare war lange Zeit zweifelsohne ein Affe

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Adventskalender: 22. Dezember

Dienstag, 22. Dezember 2009

Was passierte am 5. September 1966?

Matthias Sammer wurde geboren? - Nein, der aktuelle Sportdirektor des DFB wurde auf den Tag genau ein Jahr später geboren.
Das WM Finale in Wembley? - Die historische Niederlage gegen England fand bereits am 30. Juli des besagten Jahres statt.

Am 5. September 1966 war die Geburtsstunde des Torwandschießen

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Tor des Jahres 2009

Montag, 21. Dezember 2009

Wir hatten am 10. Dezember davon berichtet, dass die Fifa zur Wahl zum Tor des Jahres 2009 aufgerufen hat. Die Wahl ist nun beendet, ein Gewinner wurde gefunden. Cristiano Ronaldo hat das Tor des Jahres geschossen, gewann die Wahl knapp vor

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Adventskalender: 21. Dezember

Heute Abend wird im Kongresshaus der FIFA in Zürich der Weltfußballer des Jahres gekürt. Im Finale stehen noch fünf Spieler zur Auswahl:

Cristiano Ronaldo (Portugal, Manchester United/Real Madrid)
Andrés Iniesta (Spanien, FC Barcelona)
Kaká (Brasilien, AC Mailand/Real Madrid)
Lionel Messi (Argentinien, FC Barcelona)
Xavi (Spanien, FC Barcelona)

Die besten Karten dürfte wohl

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Adventskalender: 20. Dezember

Sonntag, 20. Dezember 2009

Heute vor drei Jahren erzielte der deutsche Moritz Volz eines seiner wenigen Tore in der Premier League. Da er nur drei Tore in England erzielt hat ist das schon etwas Besonderes. Da „Volzy“ (wie er in Fulham liebevoll gerufen wird) eines dieser Tor im Derby gegen Chelsea erzielte ist ebenfalls zu erwähnen. Aber die wahre Bedeutung wird erst im Zusammenhang mit der Geschichte der höchsten englischen Fußballliga klar.

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Adventskalender: 19. Dezember

Samstag, 19. Dezember 2009

Heute möchten wir uns kurz fassen, denn heute steht neben dem Kampf um die Herbstmeisterschaft wirklich nur ein Thema im Fokus:

Der BVB wird 100 Jahre! Und es wird gefeiert! Auch die Sueddeutsche fasst die Erfolge zusammen und kündigt das Programm an.

Auch wir sagen:

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EL + CL : Termine stehen fest, Übertragungen so gut wie

Freitag, 18. Dezember 2009

Die UEFA hat die heute gelosten Paarungen bereits terminiert. Die Austragungstermine der Achtelfinalisten in der Champions League könnt Ihr hier einsehen, die Spiele der letzten 32 in der Europa League findet Ihr hier (Achtung, Pdf!).

Für die deutschen Mannschaften ergeben sich folgende Termine:

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CL und EL: Starke Lose für die Bundesliga

Die Auslosungen sind durch! Und während wir erst einmal tief durchatmen müssen, hier nun die Paarungen:

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Alle Infos zu den Auslosungen

Für all diejenigen, die noch nicht so wirklich einen Überblick darüber haben, was nun, nach Abschluss der Gruppenphase im Europapokal, genau passiert, hier eine kleine Übersicht:

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Adventskalender: 18. Dezember

Als im Sommer Christiano Ronaldo für 94 Millionen Euro von Manchester United zu Real Madrid wechselte, pulverisierte er die bisherige Rekordablösesumme von 73,5 Millionen, die Real 2001 für Zinedine Zidan an Juventus Turin überwies!

Addiert man auf diese 94 Millionen noch den Betrag (17,5 Millionen), den ManU 2003 an Sporting Lissabon bezahlte, dann Steigt die Gesamtablösesumme von Christiano Ronaldo 111.500.000 Euro. Ein wirklich stolzer Betrag, aber diese Summe reicht nur für Platz 5 in der Rangliste der teuersten Spieler aller Zeiten - doch wer schlägt den noch aktuellen Weltfußballer?

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Vorschau, 17. Spieltag

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Auch in dieser Woche waren die Stars der Bundesliga international aktiv. Der Hamburger SV und Werder Bremen waren schon vor diesem Spieltag für die Runde der letzten 32 der neuen Europa League qualifiziert. Anders als das Tabellenschlusslicht aus Berlin. In der Bundesliga konnte man an 16 Spieltagen ganze 6 Punkte sammeln, aber international läuft es sehr gut bei der Hertha. Durch den dritten Sieg (1:0 gegen Sporting Lissabon) in Folge konnte man sich als Zweiter der Gruppe D für die KO-Spiele qualifizieren. Zum ersten Mal der Bundesligageschichte schafften es damit alle Europapokal-Starter über die Winterpause hinaus in den Wettbewerben vertreten zu sein!

Der kommende Bundesligaspieltag ist der 17. und damit abschließende der Hinrunde, so dass der Tabellenführer sich als inoffizieller Herbstmeister betiteln darf. Ein Titel ohne formellen Wert, doch ist es psychologisch für jeden Spieler schön, wenn man sich über die Festtage ganz oben in der Tabelle sehen kann!




Den Auftakt zum Spieltag und um den Kampf um die Herbstmeisterschaft machen Schalke und Mainz am Freitag in der Veltins-Arena. Mit einem Blick in die Datenbanken ist das Spiel bereits entschieden. Alle fünf bisherigen Partien (in Liga 1 und Liga 2) auf Schalke konnte man für sich entscheiden und dabei 14:2 Tore schießen. Und auch diese Saison gehört Schalke zu den stärksten Heimteams (Platz 4) und Mainz zu den schwächsten Auswärtsteams (Platz 16).

Die besten Chancen auf die Herbstmeisterschaft hat der aktuelle Tabellenführer aus Leverkusen und die Ausgangslage ist ähnlich klar wie auf Schalke. Seit 1994 konnte Mönchengladbach in Leverkusen nicht mehr gewinnen und auch der letzte Punktgewinn liegt schon sechs Spiele zurück! Mit einem erneuten Sieg ist die Werkself der dritte Herbstmeister der Bundesligageschichte ohne Niederlage. Die beiden anderen Mannschaften waren der HSV in der Spielzeit 82/83 (Serie hielt bis zum 19. Spieltag) und die Bayern 88/89 (Serie hielt bis zum 24. Spieltag) - beide Teams wurden am Ende auch Meister.

Sollten Bayer und Schalke patzen, dann könnten die Münchner der lachende Dritte sein. Mit Hertha BSC kommt das Schlusslicht, dass zudem unter der Woche in der Europa League im Einsatz war. Auch wenn der Einzug in die KO-Phase die Berliner beflügeln könnte stehen sie der aktuellen Mannschaft der Stunde gegenüber. Fünf Pflichtspielsiege in Folge und davor zwei Remis (gegen Schalke und Leverkusen). Wie Robben zuletzt schon sagte: Die Winterpause kommt zum falschen Zeitpunkt!

Hinter diesen drei Vereinen duellieren sich am Sonntag die Verfolger aus Hamburg und Bremen. In Derbys geht es bekanntlich immer rund und da beide Clubs gewinnen müssen, um auch in der Rückrunde von Beginn an oben mitspielen zu können, kann man sich hier auf ein Derby freuen, dass auch sportlich auf einem hohen Niveau stattfinden wird!

Vom anderen Ende der Tabelle grüßen an diesem Spieltag zwei weitere Partien. In Köln empfängt man den Vorletzten der Tabelle aus Nürnberg. Die Fans der Nürnberger warten seit drei Spielen auf ein Tor der eigenen Mannschaft, die Kölner sogar, dass überhaupt ein Tor fällt! Mal schauen, ob einer der Stürmer diesen Sonntag zum Abschluss der Hinrunde noch ein Tor schießen wird.

Ähnlich düster sieht es am Samstag in Hannover aus. Obwohl beide Vereine bereits den Trainer gewechselt haben, stehen beide immer noch im Keller. Hannover hat zwar noch ein Polster von vier Punkten bis zu den Abstiegsplätzen, aber der Trend zeigt klar nach unten. Und in Bochum wartet man seit Saisonbeginn auf einen Befreiungsschlag.

Des einen Freud ist des anderen Leid. In Frankfurt trifft der Zehnte (Frankfurt) auf den Neunten (Wolfsburg). Für den Meister aus Wolfsburg ist dieser Mittelfeldplatz klar zu wenig - in Frankfurt dagegen kann man sich freuen, dass man diese Saison mit dem Abstiegskampf nichts am Hut hat!

Das Top-Spiel am Samstag tragen die Stuttgarter und Hoffenheim aus. In der Tabelle sieht die Paarung klarer aus, als sie auf dem Platz wohl sein wird. Unter dem neuen Trainer scheinen die Stuttgarter wie verwandelt. In der Champions League gelang die Befreiung und auch letzte Woche hätte man ohne den Aussetzer von Lehmann wohl drei Punkte eingefahren. Anders als die Hoffenheimer, die schon seit mehreren Spieltagen ihre Ansprüche nicht erfüllen konnten!

Im neunten Spiel ist das Ergebnis eher nebensächlich. Klar geht es auch hier um drei Punkte, aber da der BVB am Samstag exakt vor 100 Jahren gegründet wurde, wird dieses Spiel eher Festcharakter haben als den eines normalen Bundesliga Spiels. In diesem Sinne dem BVB eine schöne Feier, vielleicht haben die Freiburger ja drei Punkte im Gepäck!

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Adventskalender: 17. Dezember

Hertha BSC erreicht durch ein 1:0 gegen Benfica Lissabon tatsächlich die Runde der letzten 32 in der Europa League. Anschließend sicherten sich die bereits qualifizierten Bremer mit einem mühelosen 3:0 bei Athletic Bilbao sogar den Gruppensieg. Und auch wenn er in Minute 76 für Marko Marin ausgewechselt wurde gehört ihm das 17. Türchen unserer Adventskalenders: Mesut Özil.

Der aktuell Führende der Scorerrangliste bestimmt derzeit die Schlagzeilen im In- und Ausland. Im Jahr 2008 für 4,3Mio von Schalke an die Weser gewechselt galt Özil noch vor 15Monaten als zwar talentiert, doch auch als geldgierig, charakterlos und nicht arbeitswillig. Heute ist er Nationalspieler, Denker und Lenker auf dem Platz, erfüllt dabei mehr die Attribute eines Teamplayers als bspw. ein Diego, als dessen Nachfolger er gerne gehandelt wurde - und diesen Vergleich bereits heute nicht mehr scheuen muss. Es kommt also nicht von ungefähr, dass der in Gelsenkirchen geborene Deutsch-Türke mit mehreren europäischen Topclubs in Verbindung gebracht wird (z.B. Chelsea, Arsenal, Bayern, Sevilla).

Das Ruhrgebiet blickt erstaunt auf die Post-Schalke-Entwicklung, war man doch sogar froh, für die "Zicke" noch gutes Geld bekommen zu haben. Klaus Wille für "DerWesten" berichtet.

Seit wenigen Tagen kann man ihn auch bei UEFA.de in das "Teams des Jahres 2009" wählen, wo er unter anderen mit Arshavin und Iniesta in Konkurrenz tritt.

Und Steve Michel sagt über Özil:

Die Grün-Weißen picked him up for a miserly 4.3 million Euros which now seems like the best piece of transfer business done by any club in the last decade.

Die Bundesliga kann nur hoffen, dass ihr Mesut noch eine Weile erhalten bleibt. Trotz diverser Transfergerüchte bestehen offensichtlich doch noch Chancen auf eine Vertragsverlängerung.

Das nächste Mal bestaunen können wir die Künste des "Grün-Weißen" voraussichtlich am Sonntag beim Spiel in Hamburg. HSV? Da war doch was? Werder-Fan shadiego präsentiert uns seinen Blick zurück in die Zukunft:

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Van Gaal - Vom Supertrainer zu "General sieglos" und zurück

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Louis van Gaal ist Trainer des Jahres 2009 - in Holland. Grund genug, die vergangenen Monate noch einmal im Schnelllauf Revue passieren zu lassen.

Mit dem AZ Alkmaar gewann er im Mai die niederländische Meisterschaft. Als absoluter Wunschtrainer und ohne Gedanke an Alternativen wurde der General anschließend vom FC Bayern München umworben, sollte als Erfolgstrainer den Rekordmeister wieder in die Spur bringen. Und er kam...

Die Euphorie des erneuten Umbruchs hielt über die gesamte Sommerpause, ja sogar bis in den Oktober hinein. Doch dann ging es ganz schnell! Der Trainer wurde binnen weniger Tage zum "General sieglos" und noch am 24. November spekulierte das Boulevard über mögliche Nachfolger des als gescheitert gegoltenen Trainers.

Nur drei Wochen später ist alle Kritik vergessen. Nach mäßigen (aber erfolgreichen) Spielen gegen Haifa und Hannover und einem glücklichen Sieg gegen Borussia Mönchengladbach schien man tatsächlich das nötige Selbstbewusstsein aufgebaut zu haben, um mit einem beachtlichen Triumph in Turin ins Achtelfinale der Champions League einziehen zu können. Nach dem als Siegeszug gefeierten Dreier in der quasi uneinnehmbaren Festung namens VfL Bochum (belegendes Beispiel: In vier der letzten sieben Spiele in Bochum hat Werder Bremen vier oder mehr Tore geschossen.) sind die Bayern wieder Titelkanidat Nummer Eins - und van Gaal ist wieder der General.

Das in diversen Fußball-Foren heiß diskutierte Interview im Aktuellen Sportstudio am vergangenen Samstag könnt Ihr hier noch einmal bestaunen:

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Adventskalender: 16. Dezember

Der Fußball lebt, wie jeder Sport, von seinen Helden und Legenden. Doch wie wird man ein Held oder eine Legende? Wenn man über viele Jahre außergewöhnliche Leistungen zeigt, ist man oft einem guten Weg diesen Status zu erreichen. Doch manchmal reicht auch eine einzige Aktion, damit Spieler für immer und ewig in Erinnerung bleiben.

Einen dieser Momente erlebte Lars Ricken am 28.05.1997 in der 71. Minute des Finales der Champions League: Wenige Sekunden war der Nachwuchsstürmer erst auf dem Platz, als er das entscheidende 3:1 gegen Angelo Peruzzi im Tor von Juventus Turin erzielte - ein Tor für die Ewigkeit!

MyVideo-User bvb1909 zeigt uns diesen legendären Moment noch einmal:


Lars Ricken 3:1 gegen Juventus im CL Finale - MyVideo

Seit Einführung der Champions League zur Saison 1992/1993 wurden in den Finals 41 Tore erzielt - von 36 verschiedenen Spielern.
Das erste, und damals entscheidende, Tor erzielte Basile Boli für Olympique Marseille. Den ersten von insgesamt vier Doppelpacks erzielte Daniele Massaro im Finale von 1994 für den AC Mailand. Auch Hernán Crespo (2005) und Filippo Inzaghi (2007) waren für die Mailänder in einem Finale doppelt erfolgreich. Der einzige Nicht-Mailänder war der Dortmunder Karlheinz Riedle 1997.

Obwohl viele der weltbesten Stürmer in mehreren Endspielen aktiv waren hat es nur ein Spieler bis heute geschafft in zwei verschiedenen Finalspielen ein Tor zu erzielen. Der Rekordtorschütze der Champions League, Raul, traf 2000 gegen Valencia zum 3:0 Endstand und gegen Bayer Leverkusen 2002 zum zwischenzeitlichen 1:0.

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Adventskalender: 15. Dezember

Dienstag, 15. Dezember 2009

Mit dem neuen Millenium brach auch bei der FIFA eine neue Zeitrechnung an. Im Januar 2000 wurde in Brasilien die erste Klub-Weltmeisterschaft ausgetragen. Mannschaften aus jedem Kontinentalverband nahmen an dem Turnier teil (für die UEFA Manchester United und Real Madrid) und am Ende hieß der Sieger Corinthians Sao Paulo.

Fünf Jahre später wiederholte man dieses Turnier in Japan in etwas abgeänderter Form. Diesmal nahmen die sechs Meister der Meister, also die Sieger der Kontinentalen Landesmeister-Wettbewerbe, am Turnier teil und es löste damit den alten Weltpokal ab.
Der Champions League Sieger FC Liverpool unterlag im Finale dem FC Sao Paulo mit 0:1 – Torschütze war der heutige Spieler von Schalke04: Carlos Luciano da Silva, besser bekannt als Mineiro!

Auch bei der dritten Klub-WM ging der Titel wieder nach Brasilien, an den Sport Club Internacional aus Porto Alegre, bevor 2007 und 2008 die UEFA-Vertreter (AC Mailand und Manchester United) sich den Titel sichern konnten.

2009 findet das Turnier zum ersten Mal in Abu Dhabi statt. In der Qualifikation verlor das Wildcard-Team des Gastgeberlandes (Al Ahli FC) gegen den Vertreter aus Ozianien (Auckland City FC) mit 0:2, die dann wiederum im Viertelfinale mit 0:3 am Atlante FC, dem Vertreter aus Nord- und Mittelamerika scheiterten. Das andere Viertelfinale entschied der Asienmeister, Pohang Steelers FC, mit 2:1 über den Afrikameister, TP Mazembe, für sich.
Heute Abend um 20 Uhr Ortszeit steigt der Südamerikameister (Estudiantes de La Plata aus Argentinien) ins Geschehen ein und wird im ersten Halbfinale auf die Pohang Steelers treffen. Morgen, ebenfalls um 20 Uhr Ortszeit, wird dann der Champions League Sieger FC Barcelona gegen den Atlante FC spielen. Das Finale findet am Samstag um 19 Uhr Ortszeit statt!

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Adventskalender: 14. Dezember

Montag, 14. Dezember 2009

Eigentlich wollten wir im Rahmen dieses Adventskalenders Manfred Kaltz vorstellen, den Erfinder der Bananenflanke. Er absolvierte 581 Bundesligaspiele, schoss dabei 76 Tore, wovon allerdings nur 23 keine Elfmeter waren. Das kuriose: Auf jedes vierte aus dem Spiel heraus erzielte Tor kommt ein Eigentor von "Manni". Mit sechs Eigentoren in der Karriere steht Kaltz an der Spitze der ewigen Eigentorrangliste der Bundesliga.

Da am Samstag in Mönchengladbach aber erneut Geschichte in puncto Eigentoren geschrieben wurde, möchte wir euch stattdessen noch ein paar weitere interessante Zahlen vorstellen.

  • Drei Eigentore einer Mannschaft in einer einzigen Partie gab es bis zu diesem Spieltag noch nie in der Bundesliga
  • Haggui ist bereits der sechste Bundesligaspieler, dem ein Eigentor-Doppelpack gelang
  • Drei Eigentore in einer Partie fielen dagegen erst ein einziges Mal in der Bundesligageschichte: In der Saison 1963/64 in der Partie Kaiserslautern - VfB Stuttgart (1:3). Dabei traf lediglich der Stuttgarter Theodor Hoffmann in richtige Tor.
  • Der ehemalige Bayern-Spieler Helmut Winklhofer erhielt für sein Eigentor im Spiel gegen Bayer Uerdingen als erster Spieler die Auszeichnung zum Tor des Monats für ein Eigentor. Einige nennen es heute noch das schönste Tor der Bundesligageschichte.
  • Die maximale Anzahl an Eigentoren an einem Spieltag liegt bei vier - diese Rekordmarke stammt aus der letzten Saison (08/09).
  • In der Saison 2001/2002 fielen ingesamt 33 Eigentore - bis heute Rekord! Zum Vergleich: in der vergangenen Saison waren es "nur" 19.
Schön ist, dass auch in anderen Ligen wunderschöne Eigentore erzielt werden.
Youtube-User nzkev93 stellt uns diese Compilation vor:

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Adventskalender: 13. Dezember

Sonntag, 13. Dezember 2009

Wenn heute Abend an der Anfield Road das Spiel zwischen Liverpool und Arsenal beginnt, werden Glen Johnson, William Gallas und Mickaël Silvestre vermutlich auf dem Platz stehen. Die drei Jungs sind Abwehrspieler, doch das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit. Alle drei waren schon einmal englischer Meister! Eigentlich auch nichts besonderes? Mag sein, doch keiner dieser Spieler spielt mehr bei dem Club, mit dem er Meister geworden ist. In der Bundesliga wäre auch dies keine Besonderheit, in der Premier League ist es eine. Außerdem: Seit der Einführung der Premier League 1992 hat es erst ein Spieler geschafft mit zwei verschiedenen Clubs Meister zu werden: Henning Berg! Woran liegt das?

Zum einen kommen Wechsel innerhalb der Big-Four nur selten vor. Neben Johnson, Gallas und Silvestre ist das aktuell nur noch Ashley Cole bei Chelsea. Im Kader van Manchester United steht kein Spieler, der schon mit einem anderen Club englischer Meister war!

Zum anderen teilen sich drei Clubs (Manchester United - 11 Mal, Arsenal - 3 Mal und Chelsea - 2 Mal) 16 der bisher 17 Premier League Meisterschaften. Die 17. Meisterschaft konnte in der Spielzeit 94/95 die Blackburn Rovers gewinnen. Und in dieser Mannschaft spielte der Norweger Henning Berg, der später noch zwei Titel (und die Champions League) mit Manchester United gewinnen konnte und damit bis heute der einzige Spieler ist, der mit zwei Teams Premier League Sieger ist!

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Adventskalender: 12.Dezember

Samstag, 12. Dezember 2009

Einen Elfmeter mit über 100km/h zu schießen scheint heutzutage kein Problem mehr. Einen ruhenden Ball mit über 150km/h über das Grün zu knallen schaffte lange Zeit nur des ehemalige brasianische Nationalspieler Roberto Carlos, der mit seinen 58cm-Oberschenkeln bis heute ein Phänomen für sich ist.
Der Brasilianer Ronny, Bruder von Hertha BSC Star Raffael, schoss während seiner Zeit in Portugal nur ein einziges Tor - einen Freistoß mit 210,9 km/h! Bis heute Weltrekord!

Doch selbst dafür hat ein Mann aus Aachen nur ein müdes Lächeln übrig. Denn er hat es geschafft, von der Strafraumgrenze einen Medizinball(!) über das Tor zu schießen: Günter Delzepich!



„Zwei Meter, zwei Zentner“ - Günter bestritt 179 Spiele für seine Alemannia aus Aachen und schoss dabei 29 Tore. Bei den Fans beliebt, bei den Gegnern gefürchtet... zumindest, wenn sie bei einem Freistoß der Alemannen die Mauer stellen mussten.

Ein äußerst sympathisches Interview mit Delzepich, der auch heute noch für die Aachener tätig ist, führte vor geraumer Zeit 11Freunde.

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Adventskalender: 11. Dezember

Freitag, 11. Dezember 2009

Der Tag des Michael Tönnies

Wenn heute Abend im Karlsruher Wildpark der MSV Duisburg zu Gast ist werden sich wohl nur noch die wenigsten Zuschauer an ein Stück Bundesligageschichte erinnern, welches sich zwischen diesen beiden Teams in der Saison 91/92 im Duisburger Wedaustadion abgespielt hat.

Am 27.08.1991 waren gerade zehn Minuten gespielt, als der spätere Welttorhüter Oliver Kahn das erste Mal den Ball, nach einem Schuss von Michael Tönnies, aus dem Netz fischen durfte. Das gleiche Szenario bot sich auch der 12. und in der 15. Minute - der, bis heute, schnellste lupenreine Hattrick der Bundesliga-Geschichte war erzielt wurden.

Doch damit nicht genug: Auch das 5:1 (37. Minute) und das 6:2 (68.) erzielte Tönnies. Für Michael Tönnies der Höhepunkt seiner Karriere - für Oliver Kahn einer der wenigen Tiefpunkte (neben dem WM-Finale 2002 und dem Champions League Finale 1999).


User Muehlheimer70 präsentiert den entsprechenden Bericht, der hier zu sehen ist:

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Vorschau, 16. Spieltag

Eine ereignisreiche Fußball-Woche neigt sich dem Ende. Markus Babbel wurde entlassen! Christian Gross sollte nun beim VfB Stuttgart die Wende schaffen. Und es gelang schon am Mittwoch! Zusammen mit dem FC Bayern München zogen die Schwaben in das Achtelfinale der Champions League ein. Ausgeschieden ist dagegen der VfL Wolfsburg nach tapferem Kampf gegen Manchester United. Es bleibt Platz 3 in der Gruppe und damit die Qualifikation für die Runde der letzten 32 in der Europa League, für die Werder Bremen und der Hamburger SV ebenfalls bereits Tickets buchten. Am kommenden Mittwoch kann nun Hertha BSC gegen Sporting Lissabon als sechster Bundesligist dafür sorgen, ebenso im Europapokal zu überwintern. Doch zuvor wartet in der Liga eine große Hürde…

Den 16. Spieltag eröffnet am Freitag der Tabellenletzte aus Berlin. Fünf Punkte aus 15 Spieltagen sind rekordverdächtig schlecht. Und nun kommt der bis heute ungeschlagene Tabellenführer aus Leverkusen. Auf dem Papier ist das Duell Letzter gegen Erster bereits vor dem Anpfiff entschieden. Nun liegt es bei den Berlinern, noch vor Weihnachten ein paar Punkte sammeln und somit den Kampf um die Herbstmeisterschaft spannend zu halten.

Herbstmeister möchten auch die beiden Duellanten im absoluten Topspiel dieses Wochenendes werden - Werder Bremen empfängt den Tabellendritten FC Schalke 04! Die Jungs von Trainer Schaaf stellen zwar die beste Offensive der Liga und sind seit 23 Pflichtspielen ungeschlagen, vier Remis in den letzten fünf Ligaspielen haben den Vorsprung auf die Kontrahenten im Kampf um die Champions League Plätze aber gehörig schmelzen lassen. Özil, Wiese, Hunt und Pizarro sind wieder fit, bei Schalke dagegen fehlt Abwehrchef Bordon. Man darf sich auf einen offenen Kampf freuen, hat Schalke doch in sieben der letzten neun Partien zwei oder mehr Tore geschossen.

Tore schießen kann auf einmal auch der FC Bayern München! Neun Tore in den letzten drei Partien sind Zeugnis ihrer endlich erlangten Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Kasten. Das soll auch der Gegner am Samstag zu spüren bekommen! Gastgeber VfL Bochum heißt die Mannschaft, die etwas dagegen haben wird. Den letzten (und einzigen) Heimsieg feierten die traditionell abstiegsbedrohten Ruhrgebietler bisher am 3.Spieltag gegen Hertha BSC. Es wäre also mal wieder Zeit. Und so schlecht stehen die Chancen auch gar nicht, hat man doch in den letzten drei Spieltagen mit fünf Punkten aus den letzten drei Spielen ordentlich Selbstvertrauen getankt.

Ähnlich selbstbewusst tritt derzeit die Borussia aus Mönchengladbach auf. Nach drei Siegen aus vier Spielen folgte am letzten Wochenende eine äußerst unglückliche Niederlage gegen den Rekordmeister aus München. Am Samstag ist nun Hannover 96 zu Gast, die trotz mutiger Auftritte in den letzten Wochen weiterhin auf den Befreiungsschlag in der Zeit nach Robert Enke warten. Noch sind es fünf Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen, doch möchte man ruhige Weihnachtstage verbringen, sollte in 2009 noch der ein oder andere Punkt her.

Punkte, die auch die Clubs aus Freiburg und Köln gut gebrauchen können. Der Tabellendreizehnte gegen den Vierzehnten. Die schwächste Abwehr der Liga empfängt den schwächsten Sturm. Doch während der SC Freiburg aus den letzten vier Spielen solide sieben Punkte erkämpfen konnte, fuhr der 1.FC Köln in den letzten sechs Ligaspielen nur einen einzigen Dreier ein – in Berlin. Sollte der FC tatsächlich auch in Freiburg verlieren, könnte hier demnächst die nächste Trainerentlassung anstehen.

Um seinem Trainerposten muss sich Ralf Rangnick derzeit nun wirklich keine Gedanken machen. Trotz zwei zuletzt sieglosen Spielen gegen Dortmund und Hamburg fehlen derzeit nur vier Punkte auf einen Champions League Platz. Eine Situation, von der der Gast aus Frankfurt derzeit nur träumt. Die Elf von Trainer Skibbe steht auf Platz 10 und damit und damit im grauen Mittelmaß der Liga. Doch nach zuletzt zwei Siegen in Folge mit fünf geschossenen Toren scheint die Stürmerkrise abgelegt und man wird hart um die Punkte kämpfen, will man doch aus gestärkter Position heraus in der Rückrunde noch einmal angreifen.

"Angriff" ist auch bei den Clubberern ein Thema. Zum einen wird man im letzten Heimspiel des Jahres alles für drei Punkte tun, will man doch nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern. Zum anderen blieben die Nürnberger in vier der letzten sechs Spiele ohne eigenen Torerfolg. Trifft Bunjaku (schoss 6 der 12 Tore) nicht, wird es eng für den FCN. Ob aber der Hamburger SV der richtige Therapiepartner ist, darf bezweifelt werden. In den letzten drei Pflichtspielen kassierte das Team von Bruno Labbadia genau ein Tor. Auf der anderen Seite konnte in den letzten sieben Ligaspielen nicht gewonnen werden. Ein richtungsweisendes Spiel für beide Clubs!

Am Sonntag spielt der Champions League Achtelfinalist aus Stuttgart in Mainz. Hätte man bis vor wenigen Tagen noch Mainz in der Favoritenrolle gewähnt, wartet nun ein extrem spannendes Spiel auf uns. Mainz 05 schein nach der Niederlage gegen Frankfurt in der harten Realität des Bundesligaalltags angekommen, stand man vor kurzem doch noch auf Platz 6 der Liga. Ob der VfB Stuttgart als derzeitiger Abstiegskandidat nun auch in der Liga die Wende schafft, bleibt abzuwarten. Der Auftritt am Mittwoch mit einem bärenstarken Khedira in der Zentrale lässt die Fans aus dem Schwabenland jedenfalls auf bessere Zeiten hoffen.

Abgerundet wird der 16. Spieltag mit der Partie VfL Wolfsburg vs. Borussia Dortmund. Das Team von Jürgen Klopp ist nun seit acht Partien in der Liga ungeschlagen und reist mit breiter Brust nach Niedersachsen. Bei einem Sieg winkt sogar die Champions League! Der Wettbewerb, von dem sich der VfL Wolfsburg erst diese Wochen verabschiedet hat. Eine katastrophale Chancenverwertung und nicht immer unkritische Schiedsrichterentscheidungen brachten den VfL zuletzt in beiden Wettbewerben ins Hintertreffen. Zwei Siege in den letzten zehn Pflichtspielen werden den Ansprüchen nicht gerecht. Doch das Offensivspiel des deutschen Meisters ist stark genug, jederzeit die Wende zu schaffen und in der Rückrunde noch einmal ganz vorne anzugreifen.

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Statistiken, Umfragen und Ranglisten...

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Im Zeitalter des Internet und der fortschreitenden Interaktion zwischen Anbieter und Leserschaft möchten wir hier aus gegebenem Anlass kurz zusammenfassen, welche die derzeit markantesten Umfragen/Ergebnisse sind.

Bei Fifa.com kann man derzeit das schönste Tor des Jahres 2009 wählen. Und auch wenn Ihr eure Stimme nicht abgeben wollt: Tore ansehen lohnt sich!

Bei Sozioland läuft noch immer die großes Fanumfrage, an der Ihr euch beteiligen könnt. Erste Zwischenergebnisse werden wir bald hier präsentieren.

Der "Fußballer des Monats" kann inzwischen regelmäßig auf einer eigenen Seite gewählt werden.


Und nun noch der Hinweis auf zwei auf Umfragen basierende Ergebnisse frei nach dem Motto "Die Tabelle lügt nicht" (Felix Magath). Oder doch eher "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" (Winston Churchill)?

Wenn Ihr heute noch nicht ausreichend häufig den Kopf geschüttelt habt, empfehlen wir euch jedenfalls die Anfang des Jahres veröffentlichte Analyse über die beliebtesten Fußballclubs Europas.

Noch spektakulärer ist die gerade erschienene Aufstellung des "Bundesliga Barometer" der Sportbild. Denmach sind die Clubs aus Hoffenheim, Leverkusen und Wolfsburg die besten der Liga. Na, herzlichen Glückwunsch. Die Fans der TSG Hoffenheim sind laut dieser Tabelle besser als die Fans des 1.FC Köln. Und 1899 hat - so die Ergebnisse - ebenfalls das beste Vereinskonzept der Liga. Das Image des VfL Wolfsburg sei besser als das der Borussia aus Mönchengladbach. Viele bunte Zahlen, viele Schmunzler, große Aufregung.
Wir sind uns sicher, dass diese Ergebnisse in den nächsten Tagen noch mehrfach diskutiert werden.

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Adventskalender: 10. Dezember

Liverpool - Florenz 1:2
Piräus - Arsenal 1:0

Die Engländer können also doch noch verlieren. In bedeutungslosen letzten Gruppenspielen gab es in der Championsleague damit zwei kleine Überraschungen.

Dass die Engländer in internationalen Wettbewerben nicht unschlagbar sind, weiß man schon lange. Manchmal waren es kleine Überraschungen, ab und an große. Doch die bis heute größte Sensation im negativen Sinn musste der englische Fußball mit der Nationalmannschaft erleben...

Weltmeisterschaft 1950 in Brasilien. Gruppenspiel USA - England. Und nach 90 Minuten lautet der Gewinner: USA! Das vor und auch lange nach diesem Spiel unbeschriebene Blatt auf der Weltkarte des Fußball schlägt tatsächlich den haushohen Favoriten von der Insel mit 1:0. Keine Überraschung. Eine Sensation!
Wie unfassbar dieses Ergebnis an jenem Mittwoch war belegt die Tatsache, dass die die englischen Medien das übermittelte Ergebnis eines 0:1 ihrer Mannschaft gegen die USA nicht glaubten, es für einen Übertragungsfehler hielten und deshalb das Ergebnis in ein 10:1 änderten.

Die Amerikaner, die Fußball bis heute nicht zu ihren fünf attraktivsten Sportarten zählen, feiern diesen Triumph bis heute. So wurde beispielsweise erst 2005 das Ereignis im Streifen The Game of Their Lives verfilmt.

Es ist das bis heute einzige WM-Spiel dieser beiden Nationen, so dass die USA eine Pflichtspiel-Bilanz gegen die Briten hat, die sich auch die Deutschen zumindest bis 1967 gewünscht hätten: ungeschlagen gegen die Engländer zu bleiben.

Für diejenigen, die noch mehr über das Spiel erfahren möchten und der englischen Sprache mächtig sind, denen möchten wir diesen Artikel noch ans Herz legen.

Und hier die Sensation in Bildern:

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Adventskalender: 9. Dezember

Mittwoch, 9. Dezember 2009

An diesem 9. Dezember möchten wir aus gegebenem Anlass Hans-Jörg Butt in den Fokus der Betrachtung stellen.

Lange Zeit wurde spekuliert, welcher Keeper wohl für den FC Bayern München der beste sei. Butt? Rensing? Oder ein Neuer? Louis van Gaal entschied sich für den inzwischen 35jährigen Keeper, machte sich dadurch angreifbar. Doch spätestens heute wissen auch die Bayern-Fans, dass Hans-Jörg Butt mehr ist als nur ein überdurchschnittlicher Torhüter. Neben seiner großen Ausstrahlung und tollen Reflexen war Butt schon immer ein Spieler, der Verantwortung übernahm. Nach Niederlagen, aber auch in Drucksituationen auf dem Feld. Nicht von ungefähr ist er ein hervorragender Elfmeterschütze!

Unglaubliche 26(!) Tore schoss der Keeper bereits alleine in der 1. Bundesliga: 19 Tore für den HSV, sieben für Bayer Leverkusen. Dazu jeweils ein Tor in der Champions League für den Hamburger SV, Bayer Leverkusen und heute für den FC Bayern München. Auch kurios: Der Gegner hieß jedes Mal: Juventus Turin!

Mi 13.09.2000
Champions League Gruppenphase
Hamburger SV - Juventus Turin 4:4
11m zum 3:3 in der 69. Minute

Di 12.03.2002
Champions League Gruppenphase
Bayer Leverkusen - Juventus Turin 3:1
11m zum 1:0 in der 24. Minute

Di 09.12.2009
Champions League Gruppenphase
Juventus Turin - FC Bayern München 1:4
11m zum 1:1 in der 30. Minute

2002 war es wie heute der vierfache(!) Welttorhüter Gianluigi Buffon, den er überwinden konnte. Und sein Gegenüber zu HSV-Zeiten war kein geringerer als Edwin van der Sar, der schon damals zu den Besten seiner Zunft gehörte.
Youtube-User MadMac8484 präsentiert das Video zum zwischenzeitlichen Ausgleich (3:3):



Er ist bis heute der einzige Keeper, der in vier Spielklassen und in der Champions League (mindestens) ein Tor schoss! Zudem steht Butt als sicherster Elfmeterschütze aller Zeiten im Guinnes Buch der Rekorde!

Wir sagen: BUTT BUTT BUTT BUTT BUTT !!!

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Adventskalender: 8. Dezember

Dienstag, 8. Dezember 2009

Seit diesem Spieltag ist die Hertha in den größeren fünf europäischen Ligen endgültig der schlechteste Erstligist. In Frankreich hat der Tabellenletzte Grenoble Foot am 15. Spieltag seinen ersten Saisonsieg (1:0 gegen FC Toulouse) feiern können. Damit hat man jetzt 6 Punkte auf dem Konto und somit einen mehr als die Hertha. Danach sah es aber lange nicht aus!

Nach elf Niederlagen in Folge zum Saisonauftakt gab es den ersten Punkt am 12. Spieltag, als man sich beim Tabellen-Dritten AS Monaco ein 0:0 ermauern konnte. Durch diesen Punkt hat man es nicht nur geschafft endlich nicht zu verlieren, sondern auch, dass man einen Uralt-Rekord nicht einstellt.

Dieser Rekord ist über 70 Jahre alt und wurde in der Spielzeit 1930/1931 in England, von keinem geringeren als Manchester United, aufgestellt! Damals verlor man die ersten zwölf Spiele und stieg am Saisonende als Tabellenletzter ab. Diese Zeiten sind bekanntlich lange vorbei, dennoch würden sich viele deutsche Fußball-Fans freuen, wenn ManU heute Abend in Wolfsburg verliert.

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Zurück an der Spitze

Montag, 7. Dezember 2009

Am 38. und letzten Spieltag der Saison 88/89 wurde in der 2. Fußball Bundesliga eine neue Zeitrechnung begonnen. Eine Epoche, die sportlich zwar nur noch 10 Jahre andauern sollte, aber in den Geschichtsbüchern bis zum letzten Spieltag bestand hatte: die Ära Fortuna Köln!

Fortuna Köln, die ewige Nummer Zwei in Köln. Der kleine, oftmals belächelte Club aus dem Süden der Domstadt. Lediglich eine Saison spielte man im Oberhaus des deutschen Fußballs. Die Spielzeit 73/74 beendete man auf Platz 17 und stieg sofort wieder ab, aber nicht zurück in die Regionalliga West, sondern in die neu gegründete 2. Liga. In dieser Liga sollte die Fortuna die kommenden 26 Jahre spielen. In 970 Spielen erzielte man 1589:1432 Tore und erspielte sich 1376 Punkte (nach der 3-Punkte-Regel).

Vor diesem 38. Spieltag lag Fortuna Köln auf dem 4. Tabellenplatz, einen Punkt hinter dem 1. FC Saarbrücken, die sich erst am 37. Spieltag mit einem 4:2 Heimsieg über die Kölner den Relegationsplatz für die Aufstiegsspiele gesichert hatten. Die Kölner mussten also ihr letztes Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin gewinnen und zeitgleich hoffen, dass der schon abgestiegene Tabellenletzte aus Solingen dem Rivalen aus dem Saarland ein Bein stellt. Saarbrücken gewann mit 4:0 und so blieb der 1:0 Erfolg der Kölner ohne Belohnung.

Einen Platz an der Sonne konnte man aber doch erobern!

Einen Platz, der die ewige Nummer Zwei zur Nummer Eins machen sollte. Die Nummer Eins in Liga Zwei!

Da Alemannia Aachen in Meppen das letzte Saisonspiel mit 0:2 verlor schob sich Fortuna Köln in der ewigen Tabelle wieder an den Aachenern vorbei auf den ersten Platz der ewigen Tabelle der 2. Liga! Einen Platz, der in den Spieltagen zuvor hart umkämpft war.

Durch den schwachen Saisonstart der Aachener, der im Abstieg am Ende der Saison gipfelte zog die Fortuna in der ewigen Tabelle Woche für Woche weiter weg. Lediglich die Stuttgarter Kickers kamen in den nächsten Jahren noch mal in Schlagdistanz zu den Kölnern - mehr aber auch nicht!

Als der alte Rivale aus Aachen 1999 endlich wieder den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft hatte, konnten diese die Kölner in der ewigen Tabelle nur noch durch das Fernglas von Uli Hoeneß sehen. Im Folgejahr, also 26 Jahre nach der Gründung der 2. Liga, stieg der Dauerbrenner aus Köln zum ersten Mal aus der Liga ab und ist bis heute in der Bedeutungslosigkeit des Amateurfußballs verschwunden.

Anders die Alemannen, die, lediglich unterbrochen von einem einjährigen Aufenthalt im Oberhaus, Jahr für Jahr den Rückstand auf Fortuna Köln verringern konnten. Aktuell spielen die Aachener ihre 26. Saison in der 2. Bundesliga und durch ihren Sieg heute in Fürth (2:0) haben sie sich nach über 20 Jahren die Führungsposition in der ewigen Tabelle wieder zurück erobern!

Nach dem 15. Spieltag der Saison 09/10 bricht in der 2. Fußball Bundesliga eine neue Zeitrechnung an, die Ära Alemannia Aachen!

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Adventskalender: 7. Dezember

Wer kennt ihn nicht, den Duracell-Hasen - er läuft und läuft und läuft... Der Duracell-Hase des deutschen Fußballs läuft aktuell für die Alemannia Aachen die linke Außenlinie rauf und runter und hört auf den Namen Timo Achenbach.

Für die Alemannen spielt er in der zweiten Saison und hat alle möglichen 48 Spiele über die volle Distanz bestritten. Doch damit nicht genug. Heute Abend (20:15Uhr live auf Sky und DSF) tritt er gegen seinen Ex-Arbeitgeber an. Auch für Greuther Fürth liegt die letzte Auswechslung lange zurück. Genau genommen wurde Timo Achenbach seit dem 34. Spieltag der Saison 05/06 nicht mehr ein- oder ausgewechselt.

Diese schöne Serie wurde leider nur durch Verletzungen und einen Platzverweis unterbrochen. Dennoch läuft er mittlerweile seit 63 Spielen oder 5.670 Minuten am Stück die Linie rauf und runter. Auch heute Abend...

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Adventskalender: 6. Dezember

Sonntag, 6. Dezember 2009

Hennes

Wer kennt ihn nicht, den springenden Bock im Vereinswappen der Kölner. Er dürfte das bekannteste „Maskottchen“ der Liga sein und lediglich die Eintracht aus Frankfurt hat mit ihrem Adler Attila ebenfalls ein echtes Tier als Maskottchen.

Seinen Namen hat er vom großen Trainer Hennes Weisweiler, der im Jahr 1950 Trainer in Köln war. Am zweijährigen Vereinsjubiläum (13. Februar) fand eine Karnevalssitzung statt und der gastgebende Zirkus überreichte dem Verein einen jungen Bock als Glücksbringer. Da dieser Bock vor Aufregung dem Trainer, der ihn in den Armen hielt, auf die Kleidung urinierte, wurde er auf den Namen Hennes getauft - die Spieler werden seitdem Geißböcke gerufen, das Trainingsgelände ist das Geißbockheim (da Hennes früher dort untergebracht war) und das Wappen um einen springenden Bock erweitert!

Mit einer Amtszeit von 16 Jahren war Hennes I. der Bock mit den meisten Dienstjahren. Hennes II. kann man heute noch ausgestopft im Vereinsheim bewundern und der erfolgreichste Glücksbringer dürfte Hennes IV. gewesen sein, mit dem der FC 1978 das Double gewann. Aktuell hat man in Köln den achten Bock. Er hat 2008 den „Pleitenbock“ Hennes VII. abgelöst. In die Amtszeit von Hennes VII. fallen alle Abstiege des Vereins, weswegen so mancher Fan froh über den neuen Glücksbringer sein dürfte!

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Auslosung durch! Unser WM-Planer als Excel-Tool

Samstag, 5. Dezember 2009

UPDATE:

Wie vermutet hat die FIFA noch einige Spieltermine verlegt. Der Offizielle Spielplan ist hier (Pdf) einzusehen.
Wir haben unserer Datei ein entsprechendes Update verpasst und auf Bitte hin einige Sortierfunktionen ergänzt.

Hier ist die Datei: Download


Ursprünglicher Beitrag vom 4. Dezember:
Die Auslosung ist gerade durch, wir haben das passende WM2010 Excel-Tool dafür!
Einzige Voraussetzung: Excel'97 oder höher! Bei Open Office sind Probleme nicht ausgeschlossen!
Makros müsst Ihr nicht aktivieren, vereinfachen nur die Navigation. Ansonsten nehmt bitte einfach die Tabellenblätter unten.

Je nach FIFA-Entscheidung wird sich noch der ein oder andere Austragungsort ändern, daher seht es bitte als beta.

Inhalt:
  • Teamübersicht
  • WM-Rechner
  • Timetable

Hier ist die Datei: Download

Auch an dieser Stelle wieder besten Dank an Excelformeln.de !

Viel Spaß!

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Adventskalender: 5. Dezember

Nachdem wir in den ersten Tagen des Adventskalenders ausschließlich über Randnotizen der Fußballwelt berichtet haben, möchten wir heute mit Uli Hoeneß eine "weniger unbekannte" Person in den Fokus stellen.

Der Manager des FC Bayern München wurde zum Präsidenten befördert. Ein von ihm von langer Hand vorbereiteter Schritt ist nun also vollzogen. Überraschend dabei für uns sind die vielen Meldungen, welche durch die Medien rauschen und nicht wenige davon einem Nachruf gleichkommen.

Sympathische Ausnahmen sind da in Videoform:

  • Reiner Calmund in seinen Videoblog CalliTV (ab 1:50Min)
und
  • ein nicht unkritisches Resümee seiner Leistungen bei Stern.de:



Uli Hoeneß - ein Mensch, der als Spieler und Manager auf Vereinsebene alle Titel gewonnen hat, die es zu gewinnen gibt. Ein Mann, der sich als harter - aber fairer - Geschäftsmann einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Ein Typ, der den FC Bayern lebt und dabei auch mal hart austeilt, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Und dies ist nicht erst seit der Wutrede 2007 bekannt. Bereits 1989 überschwemmte das Duell "Daum vs. Hoeneß" die Medienlandschaft. In der vermutlichen Originalvorlage des heutigen DSF Doppelpass (inklusive der Anwesenheit von Udo Lattek) ging es schon damals ordentlich zur Sache, wie dieses Video des ZDF belegt.

Wir wünschen Uli jedenfalls alles Gute und uns noch jede Menge in Erinnerung bleibende Auftritte in den Medien.

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Adventskalender: 4. Dezember

Freitag, 4. Dezember 2009

Ein Spieler. Zwei Weltmeisterschaften. Zwei Nationen. Einmalig.

Wenn heute Abend um 19 Uhr (ab 17:50 auf Sky und ab 18:30 live im ZDF) die Gruppen für die WM im kommenden Sommer in Südafrika ausgelost werden, werden nicht nur wir Fans nach Kapstadt schauen, sondern auch die Spieler – auch wenn noch keiner weiß, ob er im Sommer seine Sporttasche packen darf oder nicht.

Viele Spieler wurden bei den vergangenen Weltmeisterschaften eingesetzt. Es gab mehrfache Weltmeister (z.B. Cafu). Es gab verschiedene Torschützenkönige (z.B.: Klose), aber noch nie konnte jemand diesen Titel verteidigen (der Rekordschütze ist Ronaldo mit insgesamt 15 Toren). Es gibt zwei Rekordteilnehmer (Matthäus und der Mexikaner Carbajal mit fünf Teilnahmen) und Matthäus ist zudem auch Rekordspieler mit 25 Einsätzen.

Aber egal welche Spieler die Trainer im Sommer nominieren, keiner kann das schaffen, was Ferenc Puskás geschafft hat. Puskás? Er war weder Weltmeister noch Torschützenkönig! Auch seine zwei WM-Teilnahmen sind auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches. Schaut man sich seine Spiele aber genauer an, stellt man fest, dass er 1954 für die Ungarn gespielt hat und bei der WM 1962 für die Spanier auflief. Zwei WM-Teilnahmen für zwei unterschiedliche Nationen! Heutzutage undenkbar. Und so ist und bleibt nach den aktuellen Statuten der FIFA solch ein Fall einmalig.

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Vorschau: 15. Spieltag

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Eine ereignisreiche und erfolgreiche Europa League – Woche liegt hinter uns und schon stehen die nächsten Highlights für alle Freunde des runden Leders vor der Tür. Am Freitag findet um 19 Uhr die Gruppenauslosung zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika statt (TV Tipp, rechts). Die gesamte Fußballprominenz – mit Ausnahme des gesperrten Maradona – wird vor Ort sein, wenn die Gegner der deutschen Mannschaft ermittelt werden. Frankreich, Portugal oder die Elfenbeinküste sind nur einige der möglichen hochklassigen Gruppenrivalen. Man darf gespannt sein. Genauso gespannt wie auf den nächsten Spieltag der Bundesliga.


Den 15. Spieltag eröffnen am Freitagabend der FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach. Beim Rekordmeister scheint nach den Siegen gegen Haifa und Hannover 96 die Bayern-Welt wieder in Ordnung, wird sie nach dem Amtsabritt von Manager Uli Hoeneß auch nie mehr so sein wie sie mal war. Spannend wird sein, ob die Köpfe der Spieler schon auf der Reise nach Italien sind, steht doch in der nächsten Woche ein richtungsweisendes Spiel gegen Juventus Turin auf dem Plan. Man sollte voll bei der Sache sein, denn die Borussia aus Mönchengladbach hat einen Lauf, holte zehn Punkte aus den letzten vier Partien. Bailly, Dante, Arango und Reus bilden derzeit eine Achse, die auch den FC Bayern vor Probleme stellen könnte.

Einen echten Abstiegskrimi liefern sich am Samstag der VfB Stuttgart und VfL Bochum. In der Champions League noch mit allen Chancen auf das Erreichen des Achtelfinals, warten die Schwaben nun seit dem 7.Spieltag in der Liga auf einen Dreier. Mit nur elf Toren aus den vierzehn Spieltagen stellt man die drittschwächste Offensive der Liga, so dass man auch gegen Bochum Schlimmes befürchten muss. Die Jungs aus dem Ruhrgebiet stecken genauso tief im Abstiegskampf, scheinen sich aber zumindest in der Abwehr stabilisiert zu haben und konnten zuletzt sogar in Hamburg gewinnen.

Auswärts erfolgreich war zuletzt auch der 1.FC Nürnberg, konnte man doch beim amtierenden Meister gewinnen. Nach der Heimniederlage gegen Freiburg am letzten Wochenende stecken die Clubberer aber wieder mitten im Abstiegskampf. Und nun geht die Reise ausgerechnet nach Dortmund. Die Jungs von Trainer Jürgen Klopp haben seit dem 7. Spieltag nicht mehr verloren und könnten mit einem Sieg endgültig den Anschluss an die Spitzengruppe finden.

Dort befindet sich Bayer 04 schon lange. Der Tabellenführer aus Leverkusen reist am Wochenende nach Hannover. Die immer noch ungeschlagenen Rheinländer fahren mit breiter Brust gen Niedersachen, stoßen doch nun zum ohnehin schon starken Kader Topstürmer Helmes und Abwehrrecke Kadlec hinzu. Doch Hannover wird sich nicht geschlagen geben. Zum einen ist Bayer Leverkusen seit drei Auswärtsspielen sieglos. Zum anderen scheint der Verein nach dem tragischen Tod von Robert Enke langsam wieder in den Alltag zu finden. Man glaubt zu erkennen, dass Robert in den Herzen bleibt, doch die Köpfe langsam frei werden, setzte doch beispielsweise Präsident Kind den Kampf gegen 50+1 diese Woche fort. Jetzt liegt es an den Jungs von Trainer Bergmann, den Befreiungsschlag auch auf dem Platz zu schaffen.

Das Verfolgerduell des Spieltags lautet: Hamburger SV - 1899 Hoffenheim. Beide Clubs sind von Verletzungssorgen geplagt und blieben am letzten Spieltag trotz vermeintlich lösbarer Aufgaben sieglos. Während der HSV zumindest wieder auf Einsätze von Petric hoffen kann und unter der Woche beim Sieg in der Europa League Selbstvertrauen tanken konnte, muss Hoffenheim nun sogar um den Einsatz von Kreativzentrale Carlos Eduardo zittern. Immerhin wurde Ibisevic von einer Sperre (eine Tätlichkeit gegen Owomoyela stand im Raum) verschont und wird im Gegensatz zum gesperrten Maicosuel auflaufen können. Der Sieger des Duells darf sich noch Hoffnungen auf die Herbstmeisterschaft machen, bei einer Niederlage droht man den Anschluss an die Spitze zu verlieren.

Davor hat auch der VfL Wolfsburg Angst. Vorne immer noch mit sehr ansprechendem Fußball versaut man sich derzeit mit schlampiger Defensivarbeit bessere Ausgangspositionen in Bundesliga und Champions League. Sechs Gegentreffer in den letzten drei Partien sind einfach zu viel für eine Mannschaft mit diesen Ansprüchen. Vielleicht kommt da der SC Freiburg gerade recht, konnten Idrissou und Co doch nur vier Tore in den letzten sechs Spielen erzielen.

Im sogenannten Spitzenspiel am Samstag Abend spielt der Tabellensiebte 1.FSV Mainz 05 beim Tabellenzehnten Eintracht Frankfurt. Vier sieglose Auswärtsspiele in Folge zeigen ein Stück Normalität in der ansonsten sensationell guten Hinserie der Mainzer. Die Eintracht möchte mit einem Heimsieg endlich einen Schritt aus dem Niemandsland der Tabelle machen. Ob dies gegen die dynamische Truppe von Tuchel möglich sein wird, wissen wir am späten Abend.

31 zu 7, so die Offensivleistungen der beiden Mannschaften, die am Sonntag um 15.30 Uhr antreten, im Vergleich. Der 1.FC Köln empfängt mit dem SV Werder Bremen die bis dato beste Offensive der Liga. In Köln machte sich nach dem 0:4 gegen Hoffenheim erstmals Weltuntergangsstimmung breit, scheinen doch im Vergleich zur Vorsaison keine Fortschritte erzielt worden zu sein. Ob das torlose Remis in Bochum die Wogen zwischen Fans und Mannschaft glätten konnte, wird man am Sonntag sehen. Die seit gefühlten Ewigkeiten ungeschlagenen Bremer sind aber wohl der denkbar schlechteste Aufbaugegner, wollen diese sich bis zur Winterpause doch oben festspielen.

Ganz nach oben möchte nach eigenen Angaben Felix Magath nicht. Noch nicht. Dabei stehen die Chancen auf die Herbstmeisterschaft gar nicht schlecht, hat man mit Hertha BSC an diesem und Mainz 05 am 17.Spieltag zwei nicht unschlagbare Gegner zu Gast. Doch gerade gegen Mannschaften, die das Spiel nicht selbst gestalten wollen oder können, tut sich FC Schalke 04 schwer. Um die Tabellenspitze muss sich der Gast aus Berlin derzeit keine Sorgen machen, wartet man doch seit dem ersten Spieltag vergeblich auf den nächsten Dreier in der Liga. Viele halten sie bereits heute für abgestiegen. Jetzt liegt es bei der Hertha zu zeigen, dass Totgesagte nicht nur in der Europa League länger leben.

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Adventskalender: 3. Dezember

Er ist so alt wie Markus Babbel. Er beendete wie Kollege Oliver Kahn im Jahr 2006 seine Länderspielkarriere. Er war sportlich durchaus erfolgreich, wurde in Deutschland aber nie wirklich wahrgenommen. Ein Fehler, denn er ist Welt-Rekordnationalspieler. Sein Name:

Mohammed Al-Deayea


Am 24. September 1990 debütierte Al-Deayea im Dress der Nationalmannschaft Saudi-Arabiens. 4:0 hieß es am Ende bei den in der internationalen Presse vom zweiten Golfkrieg überschatteten Asian Games in China gegen Bangladesch.

Es folgten 180 weitere Länderspiele, darunter vier WM-Teilnahmen und als Krönung der Gewinn der Asienmeisterschaft 1996.

Seinen letzten Einsatz für die Nationalmannschaft feierte Al-Deayea am 11. Mai 2006 bei einem Freundschaftsspiel gegen Belgien (1:2). Bei der darauf folgenden Weltmeisterschaft in Deutschland gehörte er zwar noch zum Kader, bekam aber keine Spielzeit.

Den Deutschen dürfte der Rekordnationalspieler am ehesten von der WM2002 ein Begriff. Er ist nämlich die arme Sau, die beim 8:0 der Deutschen gegen Saudi-Arabien zwischen den Pfosten stand.

Einen schönen Tribut zollt Youtube-User GoldenD1ck einem der prägnantesten Fußballer, die Asien hervor gebracht hat:

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WM 2010: Jetzt stehen die Lostöpfe wirklich fest

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Wir hatten Mitte November berichtet, dass sich die Marca bereits an die möglichen Lostöpfe zur Weltmeisterschaft im kommenden Jahr gesetzt hat. Es war der befürchtete Griff ins Klo.

Seit heute Morgen stehen die Lostöpfe für Südafrika fest:



Orientiert wurde sich hierbei tatsächlich an der FIFA-Weltrangliste.
Alle weiteren Informationen zur Auslosung am Freitag findet Ihr hier.

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Ailton zum KFC Uerdingen

Normalerweise ist es uns keine Meldung wert, wenn ein arbeitsloser Fußballspieler im gehobenen Alter noch einmal für einen Amateurclub (in der Niederrheinliga)die Schuhe schnürt.

In diesem Fall ist es anders. Hier wechselt der ehemaliger "Fußballer des Jahres" der deutschen Eliteliga zu einem zweifachen Europapokalteilnehmer. Der ehemalige Torschützenkönig trifft auf den DFB Pokalsieger von 1985.

Oder kurz: Ailton wechselt zum KFC Uerdingen

Was lange nach einer Presseente roch ist heute offiziell bestätigt worden. Zwei in der Bedeutungslosigkeit des Sports Untergegangene haben also tatsächlich zueinander gefunden. Damit hat Ailton seinen Arbeitsgeber Nummer 21 (in Worten: einundzwanzig!) gefunden.

Wir wünschen gutes Gelingen!

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Legenden des Weltfußballs - Teil 2: Der schwarze Panther

Seine erfolgreichste Saison spielte der Senegalese Salif Keita für die TuS Koblenz 2005/2006, als er mit seinen 15 Toren maßgeblich am Aufstieg in die 2. Bundesliga beteiligt war. Auch in der Saison 2001/2002 stieg er auf - mit Hannover, in die 1. Bundesliga und erzielte dabei vier Tore. Da sein Vertrag aber auslief kam er bis heute auf keinen Einsatz in der deutschen Eliteliga.

Doch was macht Salif Keita zu einer Legende? Seine sportlichen Leistungen bestimmt nicht. Was hat er dann, dass ihn von anderen Spielern unterscheidet? Einen Namen, den man im afrikanischen Fußball kennt, wie hier in Deutschland Franz Beckenbauer, Uwe Seeler oder Gerd Müller!


Der am 8. Dezember 1946 in Mali geborene Angreifer ist einer der ganz großen Pioniere des afrikanischen Fußballs und war als Spieler in Afrika, Europa und den USA aktiv.
Nach seiner Karriere gründete er 1994 ein Trainingscamp für Fußball-Profis in Mali (Centre Salif Keita), in dem unter anderem sein Neffe Seydou Keita (FC Barcelona) und Mahamadou Diarra (Real Madrid) ausgebildet wurden. Auch Mohamed Sissoko (Juventus Turin) ist ein Neffe von Salif Keita und sein Cousin Sidi Yaya Keita (aktuell Deportivo Xerez) war im UEFA-Cup 2006/2007 mit Lens gegen Leverkusen im Einsatz. Seit 2005 ist er Präsident des malischen Fußballverbandes (FEMAFOOT).


Seine Laufbahn begann schon als Kind. Mit gerade 16 Jahren spielte er bereits für die Eagles of Mali, der Nationalmannschaft Malis - kam aber insgesamt auf nur 13 Länderspieleinsätze und erzielte dabei 11 Tore. In seiner Heimat spielte er bei Pionniers de Ouolofobougou, Real Bamako und Stade Malien und er holte seinen ersten Titel, den Landespokal.
Seine starken Leistungen haben nicht nur in Afrika die Runde gemacht. Und so kam es, dass 1967 der AS Saint-Étienne (gerade zum dritten Mal französischer Meister geworden) seine Fühler nach dem Juwel ausstreckte.

In einer Zeit, zu der es noch keine Spielervermittler gab, fasste sich der damals erst 21 Jahre junge Keita ein Herz, packte seine Sachen und flog, ohne weitere Kontakte mit Saint-Étienne zu suchen, auf eigene Faust nach Paris. In Paris setzte er sich dann in ein Taxi, welches ihn die 500 km in den Süden fuhr.
Bei ASSE spielte er mit vielen Größen des französischen Fußballs, wie den späteren Nationaltrainern Aimé Jacquet und Jacques Santini zusammen und war einer der Eckpfeiler des Teams, welches sich zur damaligen Nr. 1 des französischen Fußballs entwickelte. Während seiner Zeit in Saint-Étienne erzielte er in 149 Ligaspielen 125 Tore, wurde dreifacher Meister (1968, 1969, 1970) und holte 1968 und 1970 zudem noch den Pokal. Als 1970 zum ersten Mal der beste Fußballer Afrikas gewählt wurde, war es eigentlich keine Frage, dass diese Ehre Keita zuteil wurde!

Nach fünf Jahren verließ Keita das Departement Loire, um die nächsten vier Spielzeiten am Mittelmeer zu verbringen. Zunächst verpflichtete ihn der aktuelle Double-Gewinner Olympique Marseille, doch hier kam Keita nur auf 18 Einsätze (10 Tore) und es zog ihn weiter nach Spanien, wo er bei Valencia CF in 76 Spielen 34 Tore erzielte, er aber, genau wie in Marseille, ohne Titel blieb.

Seinen letzten Titel holte er 1978, als er mit Sporting Lissabon, wo er von 1976 bis 1979 spielte, portugiesischer Pokalsieger wurde.
Zum Ausklang seiner Karriere sog es ihn dann auch noch über den großen Teich in die neue (Fußball-) Welt. Dort traf er mit seinem Team, den New England Tea Men, auf Spieler wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Johan Neeskens, Johan Cruyff und Dick Advocaat, die ebenfalls in der NASL unter Vertrag standen.


Heute findet man in jedem Spitzenteam einen Afrikaner, sei es Didier Drogba und Michael Essien bei Chelsea, Seydou Keita und Yaya Toure beim FC Barcelona oder Sulley Muntari und Samuel Eto'o bei Inter Mailand. Aber zu Zeiten eines Salif Keita waren die Afrikaner noch Exoten!

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Adventskalender: 2. Dezember

Zwölf der letzten dreizehn Championsleaguesieger. 19 der 20 reichsten Clubs der Welt. Unter den ersten 15 Clubs der UEFA-Vereinsrangliste befinden sich dreizehn. Sie sind die vier Nationen an der Spitze der aktuellen Fünfjahreswertung.

Auch wenn die Franzosen immer mal wieder aufholen und auch in Portugal ansehnlicher Fußball gespielt wird: England, Spanien, Italien und Deutschland sind die größten und erfolgreichsten Ligen Europas! Wenige haben es in die Eliteligen geschafft, noch weniger feierten dort Erfolge. Doch es gibt eine Hand voll Spieler, die Einsätze in jeder dieser Ligen hatten! Sie hören auf die Namen Pierre Womé, Maniche, Jon Dahl Tomasson, Abel Xavier, Gheorghe Popescu und Florin Răducioiu.

Während Tomasson auch heute noch in Holland seine kleinen Erfolge feiert und mit Womé und Maniche sogar zwei dieser Weltenbummler in der Bundesliga aktiv sind, haben Popescu, Răducioiu und Paradiesvogel Xavier inzwischen die Schuhe an den Nagel gehängt. Letzterer ist der mit Abstand reiselustigste Spieler unter den genannten:


internationale Vereinswechsel von Abel Xavier

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Adventskalender: 1. Dezember

Dienstag, 1. Dezember 2009

HATTRICK

Hattrick, der Traum eines jeden Stürmers. Aber wann hat ein Stürmer einen Hattrick erzielt? Die Definitionen reichen weit auseinander!

In England reicht es, dass ein Spieler drei Tore in einem Spiel erzielt, um einen Hattrick erreicht zu haben. In Deutschland sind die Regeln etwas härter. Da zählt ein Dreierpack erst als Hattrick, wenn man seine drei Tore innerhalb einer Halbzeit schießt. Über einem Hattrick steht in Deutschland lediglich der lupenreine Hattrick, also das alle drei Tore ohne Unterbrechung eines weiteren Tores durch einen anderen Spieler erzielt werden.

Dieser lupenreine Hattrick wird in England German-Hattrick genannt, um zu zeigen, dass diese besondere Form des Hattricks zuerst in Deutschland hervorgehoben wurde. Mittlerweile ist man aber zum Begriff Flawless-Hattrick übergegangen.
Aber auch in England gibt es eine besondere Form des Hattricks, den perfekten Hattrick. Das besondere am perfekten Hattrick ist, dass man ein Tor mit dem rechten Fuß, eins mit dem linken Fuß und das dritte mit dem Kopf erzielt.

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