DFB-Kader und die Chancen für Südafrika (Abwehr)

Freitag, 22. Januar 2010

Heute Mittag haben wir bereits eingeschätzt, wie groß die Chancen der einzelnen Torhüter sind, auf den WM-Zug aufzuspringen. Während dort die Zeichen ziemlich eindeutig stehen, wird es ein wenig komplizierter in der

Abwehr:


Das größte Sorgenkind der Nationalelf. Mit Philipp Lahm haben wir zwar den besten Außenverteidiger der Welt in unseren Reihen und auch Per Mertesacker gehört zur erweiterten Weltspitze, aber danach klafft ein großes Loch. Egal ob Westermann, Tasci oder Arne Friedrich, keiner konnte neben Mertesacker überzeugen. Ebenso sieht es auf den Flügeln aus. Egal ob Lahm rechts oder links spielt, sein Gegenüber wusste nur selten zu gefallen, Anwärter gibt es aber viele.


Lahm: Man kann ihn mit zwei Worten beschreiben - weltklasse und unverzichtbar!


Mertesacker: Der Leuchtturm wird auch bei der WM die Abwehr dirigieren.


Aogo: Kürzlich noch ein Angebot aus Nigeria abgelehnt, da er sich beim DFB durchbeißen will. Spielt bisher eine gute Saison in Hamburg.


Beck: Bei Hoffenheim gesetzt, aber im Nationaltrikot bisher unter seinen Möglichkeiten. Aufgrund seiner Erfahrung hat er aber schon einen Fuß in der Tür.


J. Boateng: Jogi Löw ist ein großer Fan und hat ihn schon im Jugendbereich beobachtet. Defensiv überall einsetzbar, hat aber noch keine feste Rolle gefunden.


A. Friedrich: Seine Leistung gegen Christiano Ronaldo wirkt anscheint immer noch nach. Aktuell ist er aber bei weitem noch nicht in WM-Form.


Huth: Bei Stoke zum RV umgeschult, aber immer noch steif und langsam. Könnte eine Überraschung im Kader werden. *UPDATE* Wegen des FA-Cup Spiels gegen Arsenal hat Robert Huth von Stoke City keine Freigabe erhalten!


Schäfer: In der Meistersaison noch einer der Leistungsträger hat er in der Hinrunde stark abgebaut. Auch in seinen bisherigen Länderspielen eher schwach.


Tasci: In der Abwehr immer für einen Wackler gut, aber Jogi hält weiter an seinem Talent fest.


Träsch: Zuletzt mit beeindruckenden Leistungen im defensiven Mittelfeld, aber eigentlich auf der rechten Abwehrseite zu Hause. Seine Vielseitigkeit ist ein Plus.


Castro: Bildete in der Hinrunde mit Kroos ein Traum-Duo beim Herbstmeister Leverkusen. Durch den Jochbeinbruch etwas aus dem Tritt (und um die Nominierung zum Leistungstest) gekommen, sollte man ihn trotzdem noch im Auge haben.


Hinkel: Stammspieler bei Celtic Glasgow, trotzdem kommt er bei Löw kaum zum Zug. Wie Michael Ballack muss auch er nächste Woche Mittwoch ein Ligaspiel bestreiten und kann daher nicht nach Stuttgart kommen.


Hummels: Einer der Überragenden Innenverteidiger der Liga. Laut Jogi Löw aber noch nicht weit genug, um sich gegen die etablierten Abwehrspieler behaupten zu können.


Badstuber: Ähnlich wie Hummels, Löw glaubt noch nicht ganz an ihn. Seine Leistungen in der Liga und der Champions League sagen da was anderes.


Lest morgen: Mittelfeld und Sturm

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