Beobachtungen des 5. Spieltags - Rotation ins Glück
Donnerstag, 23. September 2010
Astronomisch wechselt heute die Jahreszeit von Sommer zu Herbst. Die warmen Glücksgefühle, die der Altweibersommer in diesen Tagen über das Land bringt, hat man besonders in Mainz zu spüren bekommen. Bereits im ersten Jahr nach dem Aufstieg schwebte man, besonders bei Heimspielen, von Erfolg zu Erfolg. Und in dieser Saison kommt man von der Erfolgswelle gar nicht mehr herunter!
Doch was ist das Geheimnis dieses Erfolges? In dieser Saison heißt das Rezept eindeutig: Rotation. Lediglich zwischen dem 1. Spieltag (gegen Stuttgart) und dem 2. Spieltag (in Wolfsburg) hat Thomas Tuchel seine Startformation nicht umgestellt. Vor dem Spiel in Bremen rotierte er vier Spieler in die Aufstellung – gegen Köln waren es sogar fünf Spieler. Lediglich drei Spieler, (Ersatz-) Torhüter Christian Wetklo, Kapitän Nikolce Noveski und Eugen Polanski, standen in allen fünf Spielen in der Startelf.
Insgesamt setzte Mainz bisher 19 Spieler ein. Gegen Köln zauberte Tuchel den Österreicher Andreas Ivanschitz aus dem Hut, der bisher in dieser Saison nur im Pokal eingesetzt wurde. Gegen Bremen stand völlig überraschend Marcel Risse beim Anpfiff auf dem Platz. Durch diese Rotation hält Tuchel seinen ganzen Kader bei Laune und er macht es für den Gegner schwerer, sich auf die Mainzer einzustellen.
Der Erfolg gibt ihm Recht, doch der Sommer ist seit heute vorbei und am Samstag müssen die Sensationstabellenführer zum Rekordmeister nach München reisen...






































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