Beobachtung des 14. Spieltags - Joker gut, alles gut
Dienstag, 30. November 2010
Bisher sind in dieser Bundesligasaison 405 Tore gefallen. Das ist ein Schnitt von 3,2 Toren pro Spiel. Von diesen 405 Toren sind bisher 52 Tore durch Einwechselspieler, also Joker, gefallen. Aber wie soll man die Auszeichnung als Joker sehen? Weil um als Joker zu knipsen muss man ja erstmal auf der Bank sitzen, also ist man zu schwach für die Startelf – zumindest in den meisten Fällen.
Trotzdem gibt es viele Spieler, die sich über die Jahre als hervorragende Joker einen Namen gemacht haben. Der erfolgreichste Joker der Bundesligageschichte ist Alexander Zickler, der bei 18 seiner 54 Bundesligatoren erst während des Spiels eingewechselt wurde. Den 2. Platz teilen sich dann ein weiterer langjähriger Bayern Profi, Mehmet Scholl und der für Borussia Mönchengladbach aktive Hans-Jörg Criens mit je 14 Treffern. Unter den noch aktiven Bundesligaprofis sind Paolo Guerrero und Hugo Almeida mit je elf Joker-Toren die erfolgreichsten Joker, gefolgt von Claudio Pizarro mit zehn Treffern.
In jüngster Zeit stechen besonders zwei Spieler als Joker hervor. Zum einen der Dortmunder Robert Lewandowski. Im Sommer nach langem Transfer-Hickhack für 4,7 Millionen von Lech Posen zum BVB gewechselt konnte er sich bisher noch nicht in die Startelf spielen, doch mit seinen vier Toren nach 13 Einwechslungen führt er die aktuelle Joker-Torjägerliste an. Ihm folgen drei Spieler mit je drei Joker-Toren. Gylfi Sigurdsson von der TSG Hoffenheim und die beiden Mainzer André Schürrle und Sami Allagui. Besonders Allagui muss man hier hervorheben, wurde er nur in den beiden letzten Spielen als Einwechselspieler gebracht und erzielte seine drei Treffer in gerade 32 Spielminuten!
Insgesamt bringen es die Mainzer jetzt schon auf zehn Jokertore in dieser Saison. Neben Allagui und Schürrle trafen auch Lewis Holtby (zweimal), Ádám Szalai und Andreas Ivanschitz nachdem sie von Trainer Thomas Tuchel ins Spiel gebracht wurden.






































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